Beim Eröffnungsfilm der heurigen Berlinale handelte es sich um den Streifen Isle of Dogs des amerikanischen Regisseurs Wes Anderson und dabei um ein Werk, das in der sogenannten Stop-Motion-Technik hergestellt wurde. Bei diesem faszinierenden Trickfilmverfahren werden Figuren und Kulissenteile für jede Aufnahme ein unmerklich kleines Stück verrückt, wodurch der Eindruck von Bewegung entsteht. Die Schülerinnen und Schüler der beiden fünften Klassen hatten im Rahmen eines dreitägigen Workshops Gelegenheit, damit Erfahrungen zu sammeln.

Von Mag. Angelika Herrmann organisiert, arbeiteten Thomas Renolder, Karo Riha, Peter Musek und Hans Platzgummer von 20. bis 22. Februar mit den Jugendlichen. Die Filmemacher, Schriftsteller und Musiker unterstützten sie bei dem Projekt, bei dem den Schülerinnen und Schülern verschiedene Filmtechniken vom Zeichentrick bis zu Pixilation vorgestellt wurden. Visuelle Konzepte wurden gemeinsam entwickelt, Drehbücher erstellt, Storyboards gezeichnet und Musik ausgewählt – und dann ging es daran, die Ideen in filmische Bilder umzusetzen. Den Jugendlichen dabei zuzusehen, war interessant und zeugte von den unterschiedlichsten Arbeitsschritten, die dabei zu bewältigen waren – die folgenden Fotos geben davon einen ersten Eindruck. Auf die Ergebnisse, also die fertigen Trickfilme, sind wir jetzt schon gespannt; sie werden nach der Fertigstellung hier auf der Schulhomepage präsentiert werden.

Peter Schnaubelt (Text und Fotos)