Fach: Geschichte und politische Bildung · 12.10.2026

Mehr als nur alte Akten - Demokratie in Österreich

Magdalena Gössl und Anna Stocklasser

Anna-Sophia Lichtenegger

Demokratie? Was ist das überhaupt? Das haben wir, die 4b, uns auch gefragt und sind deshalb am 9. Oktober ins Haus der Geschichte Österreich gefahren.

Um acht Uhr am Morgen hieß es: Rein in den Zug und ab nach Wien! Die Fahrt wurde mit Spielen und Gesprächen gestaltet, und die Zeit verging wie im Flug. In Wien-Heiligenstadt angekommen, ging es mit der U4 weiter zum Karlsplatz und von dort zu Fuß bis zur Hofburg, in der sich das Museum befindet. Markus und Birgit, die Leiter des zweieinhalbstündigen Workshops, begrüßten uns mit einem Lächeln, nachdem wir unsere Rucksäcke verstaut hatten. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und schon ging es los.

Die erste halbe Stunde verbrachten wir im Sesselkreis. Wir erklärten Begriffe und unterhielten uns über Verben, die mit Demokratie in Zusammenhang stehen. Dafür wurden Kärtchen aufgelegt, auf denen die Wörter standen. Es waren klassische Wörter wie „wählen“, aber auch solche, die man nicht erwarten würde, wie „akzeptieren“. Nachdem jeder ein Wort ausgesucht und erklärt hatte, fanden wir gemeinsam Alltagssituationen, die zu den jeweiligen Begriffen passten. Es war sehr spannend zu erfahren, wie oft wir Demokratie im Alltag erleben, ohne es überhaupt zu bemerken.

Als Nächstes teilten wir uns in Zweier- und Dreiergruppen auf. Jede Gruppe sollte eines der Verben auswählen. Das Kärtchen mit dem gewählten Wort nahmen wir mit in die Ausstellung, die wir als Nächstes besichtigten. Sie war in drei Räume gegliedert, die jeweils eine andere Thematik behandelten. Die Ausstellung war ein absolutes Highlight des Tages.

Im ersten Raum gab es viele Aufsteller und Themenwände. Es ging insbesondere um verschiedene Regierungsformen, das Wahlrecht und die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg.

Der zweite und der dritte Raum waren wie eine Zeitreise aufgebaut. Sie begann im Jahr 1918. Zunächst wurde die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen in den Vordergrund gestellt. Im weiteren Verlauf wurde dieses Thema durch die Zeit des Nationalsozialismus vor und während des Zweiten Weltkriegs abgelöst. Auch die Diktatur war ein großes Thema. Ab 1950 lag der Fokus auf der österreichischen Kultur. Am Ende der Ausstellung wurde der Eurovision Song Contest thematisiert. Das Kleid der Gewinnerin Conchita Wurst aus dem Jahr 2014 und das Bühnenbild von JJ, der den Song Contest 2025 gewann, wurden ausgestellt.

Anschließend wurden die Kärtchen mit den Wörtern den verschiedenen Stationen zugeordnet. Nach einer halben Stunde, in der wir uns frei bewegen durften, machten wir eine kurze Pause. Mit neuem Elan machten wir uns daran, die verschiedenen ausgewählten Stationen zu besprechen.

Als wir fertig waren, durften wir noch einen Button gestalten, auf den wir zeichnen oder schreiben sollten, was uns in einer Demokratie wichtig ist. Er ist eine schöne Erinnerung an den tollen Tag, und wir waren bei unseren Entwürfen alle sehr kreativ.

Nach dem Workshop verabschiedeten wir uns und machten uns mit der Straßenbahn auf den Weg zum Franz-Josefs-Bahnhof. Dort hatten wir eine Stunde Zeit, um etwas zu essen und uns zu entspannen. Gestärkt stiegen wir um 14:28 Uhr in den Zug und suchten uns einen guten Platz. Den Tag ließen wir mit Gesprächen über den Workshop und mit Spielen ausklingen. Schließlich stiegen die Ersten bereits in Limberg-Maissau aus, die anderen dann in Eggenburg und Sigmundsherberg.

Der Tag hat uns allen gut gefallen, und es war sehr spannend, mehr über die Geschichte Österreichs zu erfahren.

Alexander Hartenstein
Alexander Hartenstein
Alexander Hartenstein
Anna-Sophia Lichtenegger
Alexander Hartenstein
Alexander Hartenstein
Anna-Sophia Lichtenegger
Anna-Sophia Lichtenegger
Anna-Sophia Lichtenegger
Anna-Sophia Lichtenegger
Anna-Sophia Lichtenegger
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