Unserer Schule ist es ein zentrales Anliegen, die Zeit des Nationalsozialismus - als Auftrag für die Zukunft und gegen das Vergessen - bewusst aufzuarbeiten und die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse wachzuhalten. Deshalb besuchten am 18. Februar die 4. Klassen mit ihren Geschichtelehrerinnen und -lehrern die Gedenkstätte Mauthausen. Zwischen stillen Mauern und eindringlichen Berichten stellten wir uns den Fragen, wie solches Unrecht möglich werden konnte und wie Menschen zu solchen Taten in der Lage waren. Einige Antworten und zahlreiche historische Fakten erhielten wir von Kulturvermittler:innen, die uns das ehemalige Konzentrationslager zeigten. Doch manche Fragen blieben - in Anbetracht der begangenen Gräueltaten - unbeantwortet. Dass diese Exkursion tief bewegt, machen auch folgende Rückmeldungen deutlich:
Mir wird folgendes Zitat, das man auf einem Denkmal lesen konnte, sicher in Erinnerung bleiben: “Wenn man das Böse vergisst, lässt man zu, dass es sich wiederholt.“
Victoria Siegl, 4b
Unsere Vermittlerin sagte, wir sollten uns drei Sachen im head, heart, hand merken. Head: Es war einfach unvorstellbar, was dort passiert ist. Heart: Im Raum der Namen hatte ich so ein komisches Schwindelgefühl. Hand: Man sollte jeden Menschen mit Respekt behandeln.
Vanessa Herzog, 4b
Mein Eindruck von Mauthausen war schockierend. Die großen Mauern mit den Stacheldrähten waren einschüchternd. Es ist traurig, wenn man darüber nachdenkt, dass dort Juden, politische Häftlinge oder Roma und Sinti gefoltert und getötet wurden. Deswegen frage ich mich, wie damals so viele Menschen überhaupt mitmachen konnten.
Karina Schaupp, 4b
Text: Liesa Roithner-Luckinger und Schüler:innen der 4b
Fotos: Peter Schnaubelt, Liesa Roithner-Luckinger, Eva Leister