Zum ersten Mal fand die Veranstaltung „Mental Health Days“ (Tage der psychischen Gesundheit) an unserer Schule statt. In erster Linie geht es darum, das Thema psychische Gesundheit, das immer noch mit vielen gesellschaftliches Tabus behaftet ist und offen anzusprechen.
An diesen beiden Tagen, 27. und 28. Februar 2025, gab es für jede Schulklasse ein Angebot zu einem psychischen Themenbereich, das zum Erhalt der psychischen Gesundheit beitragen soll.
Psychotherapeut*innen haben in jeweils einer Schulstunde pro Jahrgang Fragen zur mentalen Gesundheit der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen angesprochen. Die Schüler*innen haben Informationen erhalten, wo sie Unterstützung bei psychischen Belastungen erhalten. Die Themen der Module waren u.a. Mobbing, Sucht, Depression, Angst und Körperbild.
Außerdem fand für das Lehrerkollegium ein Modul im Rahmen einer pädagogischen Konferenz statt. Dies wurde vom Initiator der Mental Health Days, Golli Marboe, geleitet. Dabei wurden die Pädagog*innen über den Umgang mit psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen informiert.
Am Abend desselben Tages gab es auch für Eltern die Möglichkeit, diese Informationen bei einem Elternabend zu erfahren.
Besonders hilfreich war für alle Beteiligten der bereitgestellte Flyer mit dem Hinweis zu verschiedenen Stellen, wo man sich informieren oder sich Hilfe holen kann, und zwar gratis.
Ein Graphic Protokoll, welches während der Vorträge entstand, wird die Themen weiterhin sichtbar halten.
Die "Tage der psychischen Gesundheit" bieten eine wertvolle Gelegenheit, das Bewusstsein für psychische Gesundheit zu stärken und einen offenen Dialog darüber zu fördern. Eine Stunde reicht dafür aber natürlich nicht. Darum wurden die jeweiligen Themen auch im regulären Unterricht in verschiedenen Fächern behandelt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mentalhealthdays.eu.

Text: Anna-Sophia Lichtenegger
Fotos: Manuela Kopper