Dass Maturafestlichkeiten unter Einhaltung aller aktuellen Covid-Maßnahmen nicht nur möglich sind, sondern auch Spaß machen können, bewiesen heuer die getrennt nacheinander abgehaltenen Feiern der beiden Abschlussklassen 8A und 8B. Pro Tisch waren drei Personen erlaubt, wobei nach Kontrolle von „3 G“ jeder Maturant und jede Maturantin zwei Begleitungen mitbringen durfte.

In seiner Eröffnungsrede motivierte Direktor Ableidinger die Jugendlichen zu einem initiativen Leben nach der Schulzeit: „Ihr habt gelernt, sicher und offen aufzutreten und ihr könnt organisieren, strukturieren und in verschiedenen Sprachen kommunizieren. Es genügt nicht, nur in seinem Wissen zu reifen, man muss auch als Mensch reifen.“

Klassenvorstand Peter Schnaubelt begleitete einige der Jugendlichen der 8A ganze acht Jahre lang und erinnerte an zahlreiche Höhepunkte aus diesem langen und prägenden gemeinsamen Lebensabschnitt. Von den in der ersten Klasse aus Legosteinen selbst gebastelten Glückwunschkarten, Wandertagen, Exkursionen, bis zur unvergesslichen Reise nach Rom reichten seine Erzählungen. Mag. Schnaubelt beendete seine Rede mit dem berühmten letzten Satz aus Billy Wilders „Manche mögen‘s heiß“: „Well, nobody is pefect“, denn das ist es, was die 8A in den letzten Jahren hoffentlich mitgenommen hat: Den Mut zur Akzeptanz der menschlichen Unvollkommenheit.

Auch Klassensprecherin Marlies Bauer gab ihren Klassenkameraden aufmunternde Worte mit auf den Weg: „Egal wohin der Wind euch trägt, ich wünsche euch viel Spaß und natürlich auch Erfolg.“

Anschließend erfolgte eine gründliche Desinfektion aller Tische und die 8B war an der Reihe.

Klassenvorstand David Schäfer übernahm die Klasse in der sechsten Klasse und bedankte sich bei Mag. Susanne Rösslhuber für ihren Einsatz als Klassenvorstand in der 5. Klasse. DI Schäfer blickte auf einige gemeinsame Reisen zurück und bedauerte sehr, dass in der 7. und 8. Klasse durch die Corona-Maßnahmen keine Exkursionen mehr möglich waren. Oft werde er gefragt, warum er als Physiker aus der Privatwirtschaft in die Schule gewechselt hat. Seine Antwort rührte alle Anwesenden zu Tränen: „Es sitzen da vor mir 15 Gründe. Es ist wahnsinnig schön zu sehen, wie ihr euch in den letzten vier Jahren entwickelt habt.“

Abschließend bedankte sich Klassensprecher Elias Eisner bei den Lehrenden des Gymnasiums Horn mit diesen Worten: „Sie waren es, die unseren grauen Alltag erhellten und mit bunten Farben strahlen ließen.“

Text und Fotos: MMag. Manuela Kopper